„Das klinget so herrlich, dass klinget so schön! Nie hab ich so etwas gehört und gesehen!“
Wer kennt sie nicht, die berühmte Arie aus Mozarts Zauberflöte?…
Unter diesem Motto verspricht das heurige Programm der Internationalen Kammermusik Traunkirchen Ihnen, liebes Publikum, genau diese Freude, diese Magie des Musikhörens darzubieten.
Im ersten Buch Mose erzählt uns die biblische Geschichte vom Baum des Lebens, der in der Mitte des Paradieses ist und ewiges Leben schenkt, wenn man von seinen Früchten isst; Adam und Eva werden aus dem Paradies vertrieben, damit sie nicht auch vom Baum des Lebens essen können, nachdem sie bereits vom Baum der Erkenntnis gegessen hatten.
Der Lebensbaum gehört zur Mythologie vieler Völker und symbolisiert die kosmische Ordnung. Als Weltachse (axis mundi) steht er im Zentrum der Welt, mit Wurzeln, die tief in die Erde reichen und Wipfel, die den Himmel tragen. So verbindet er Himmel, Erde und Unterwelt.
Die Mitglieder des Arcis Saxophon Quartett werden uns darüber einiges erzählen!
arcis saxophon quartett
Claus Hierluksch (Sopransaxophon)
Ricarda Fuss (Altsaxophon)
Anna-Marie Schäfer (Tenorsaxophon)
Jure Knez (Baritonsaxophon)
„Eine Performance voll energetischem Sound, voll homogen entwickelter Klangkultur, die sie in schier grenzenloser Gelöstheit ins Publikum hineinspielen.“
Wer einmal am Münchener Königsplatz war, hat sie vielleicht entdeckt: Die Arcisstraße, die vor 15 Jahren zum Namensgeber des Arcis Saxophon Quartetts wurde. Der „Weltstadt mit Herz“ längst entwachsen zählt das Quartett zu den weltweit aktivsten klassischen Ensembles. Ob auf dem höchsten Pass von Ecuador, mitten in der Wüste Saudi-Arabiens, auf einem Felsen im amerikanischen Atlantik oder in der ausverkauften Philharmonie in München und Berlin … die vier Saxophonist:innen fühlen sich mit ihrer Musik überall zu Hause.
Experimentierfreudig, kunstvoll und immer neugierig gehen sie an ihr Musikschaffen ran. Eine ausgeklügelte Dramaturgie, Sound- und Lichtdesign sowie mitreißende Moderationen gehören für die vier Multitalente ebenso zum Konzerterlebnis wie die energetischen Interpretationen, die fein austarierten Eigenarrangements und die Auftragskompositionen aus aller Welt, die sie sich auf den Leib schreiben lassen.
Das kammermusikalische Rüstzeug haben sie sich dabei bei den Besten der Besten geholt. Sie studierten beim Artemis Quartett an der UdK in Berlin und in der Kaderschmiede der European Chamber Music Academy (Hatto Beyerle, Alban Berg Quartett; Prof. Johannes Meissl u.a.), sowie an der HMT München bei Prof. Koryun Asatryan und Prof. Friedemann Berger.
Für das Arcis Saxophon Quartett ist Musik wie ein nicht enden wollendes Spielfeld und sie sind dabei vielfältig wie keine zweite Gruppe. Nur eines bleibt stets gleich:
Ihr unverwechselbarer Sound.
Gershwin, George (1898-1937)
„Porgy and Bess“-Suite / Arr. Sylvain Dedenon
1. It Ain’t Necessarily So
2. SummerKme
3. Final
Schostakowitsch, Dmitri (1906-1975)
Preludes and Fugues, Op. 87 / Arr. ASQ
No. 1
No. 5
Schulhoff, Erwin (1894 - 1942) / Arr. ASQ
3 Stücke
III. Alla Czeca. Molto Allegro
IV. Alla Tango. Andante
V. Alla Tarantella. PresKssimo con fuoco
-Pause-
Echoes of Life
I Awakening
II Growth
III ReflecKon
IV Transform
V Sparkle
Piazzolla, Astor (1921 - 1992) / Arr. Sylvain Dedenon
Moments with Piazzolla
I. Escualo
II. Oblivion
III. Contrabajeando
IV. Libertango
V. Tango del Angel
Johann SebasBan Bach (1685-1750)
Fuge cis-Moll, BWV 849 aus „Das Wohltemperierte Klavier, Teil 1“ / Arr. ASQ
Kammermusik Traunkirchen | Künstlerische Leitung: Yvonne Timoianu